Inklusion an der Edith-Stein Schule

 

Ziel der Bildung und Erziehung von Kindern mit  Förderbedarf ist die Teilhabe an einem aktiven und selbst bestimmten Leben in der Gemeinschaft. An der Edith-Stein-Schule wird die Entwicklung einer pädagogischen Kultur der Lernförderung und Lernbegleitung betont. Damit verbunden ist die Gestaltung von lern- und entwicklungsfördernden Lebensräumen für die Schüler in ihrer Unterschiedlichkeit. Diese Orientierung bietet unseren Kindern (mit oder ohne Förderbedarf) viele Chancen von der Vielfalt zu profitieren. In unserem Unterricht verfolgen wir folgende Ziele:

 

  1. Unterricht soll die Solidarität unterstützen und anregen.
  2. Unterricht in heterogenen Lerngruppen soll sich der Individualität der Kinder öffnen und den Bildungsprozess jedes Einzelnen initiieren und begleiten.
  3. Unterricht in heterogenen Lerngruppen erfordert die Überwindung einer Defizit- zugunsten einer Fähigkeitsorientierung.

 

Im allgemeinen Unterricht der Edith-Stein-Schule hat eine Entwicklung stattgefunden, vom gleichschrittigen - lehrerzentrierten Unterrichts zu offenen Unterrichtsformen, die sich von der Illusion einer homogenen Lerngruppe verabschiedet. Daher haben hier Kinder mit oder ohne Förderbedarf die Möglichkeit, gemäß ihres individuellen Lern- und Leistungsvermögens mitzuarbeiten.  Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 wird bis zum Ende des Schuljahres das Unterrichtsprinzip "Individuelles Lernen mit System" im Fach Deutsch eingeführt. Außerdem setzen wir bereits seit dem Jahr 2012 kooperative Lernformen  in allen Klassen um.

 

Ziel- und Schlüsselqualifikationen des Unterrichts an der Edith-Stein-Schule sind:

  1. Anbahnung und Förderung der individuellen Lern- und Entwicklungsfortschritte jedes einzelnen Kindes.
  2. Realisierung gemeinsamer Erfahrungen von behinderten und nicht-behinderten Kindern im Unterricht und in außerschulischen Projekten und Werkstätten.