Von Deutsch als Zweitsprache spricht man, wenn die deutsche Sprache in einem deutschsprachigen Land erworben wird und zum alltäglichen Gebrauch notwendig ist. Der Erwerb erfolgt dabei weitgehend außerhalb des Unterrichts, aber auch in speziellen Kursen. Deutsch gilt beispielsweise als Zweitsprache für in Deutschland lebende Flüchtlinge, Aussiedler, Arbeitsmigranten und Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund (Wikipedia).

 

Wir fördern Kinder unserer Schule in Bezug auf einen sicheren Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Der Unterricht erfolgt in Kleingruppen und ist spielerisch angelegt. Er orientiert sich an Alltagssituationen, die den Kindern vertraut sind. Ausgehend von einer allgemeinen Wortschatzarbeit zu ausgewählten Themen machen sich die Kinder mit grammatischen Strukturen der deutschen Sprache vertraut, auch das Lesen und die Aussprache kommt in unserem handlungsorientierten Unterricht zur Geltung.

 

 

Seit Kurzem gibt es eine Sprachförderung, die durch das Kommunale Integrationszentrum Warendorf finanziert wird. Sie nennt sich "Sprachhelfer". An drei Tagen unterrichtet Frau Christina Popescu Kinder aus Syrien, Rumänien, Aserbaidschan, Kirgisistan, Libanon, Russland und dem Irak. Frau Christina Popescu ist außerdem bei uns als Co-Leitung in der OGS tätig. Frau Johanna Tigges, Lehrerin der Klasse 4b, ist ebenfalls mit drei Wochenstunden in der Sprachförderung tätig.

 

Alle nutzen die umfangreichen Fördermaterialien, die erst kürzlich durch Spendengelder angeschafft werden konnten.